Ein Datenschutzbeauftragter muss nach BDSG § 4f fachkundig und zuverlässig sein bzw. wird nach DSGVO Art. 37 Abs. 5 auf der Grundlage seiner beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens benannt.

 

Regelung ab 25. Mai 2018

Am 25. Mai tritt die europaweit gültige Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Das bisher gültige BSDG wird durch das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-Neu) ersetzt, das die Öffnungsklauseln der DSGVO genau definiert.

 

Regelung bis 24. Mai 2018

Nach der bisherigen Regelung müssen Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn Sie personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen und

  • keine EDV (z.B. nur Karteikarten) einsetzen und 20 oder mehr Personen mit den Daten arbeiten

    oder

  • EDV einsetzen und 10 oder mehr Personen mit den Daten arbeiten

    oder

  • besonders schützenswerte personenbezogene Daten betroffen sind

 

Bei der Anzahl der Personen sind sämtliche Personen zu zählen, unabhängig ob sie ehrenamtlich oder als Teilzeitkraft arbeiten.

Besonders schützenswerte personenbezogene Daten sind Angaben z.B. über die ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse Überzeugung oder Gesundheit.

 

In allen anderen Fällen können Sie einen Datenschutzbeauftragten freiwillig bestellen oder als 1. Vorsitzender die Aufgabe selbst erfüllen. Im letzten Fall haben Sie die gleichen Anforderungen wie ein Datenschutzbeauftragter (z.B. Fachkunde) zu erfüllen.